QUETTA: Die Young Doctors Association (YDA) gab am Mittwoch ihre Absicht bekannt, den Streik gegen die jüngsten Vorfälle im Zivilkrankenhaus fortzusetzen und verweigert Verhandlungen mit den Gesundheitsbehörden, bis ihre Forderungen erfüllt sind. YDA-Führer Dr. Palwasha Raheem Kakar sprach auf einer Pressekonferenz im Protestlager und forderte die Regierung auf, Ressourcen für die Verbesserung der Ärztesicherheit und die Stärkung der Krankenhaussicherheit bereitzustellen. Frau Kakar hob den Fall von Dr. Mahnoor Nasir hervor, der kürzlich Opfer eines Säureangriffs wurde und ein enger Freund von ihr war. Dieser Vorfall, sagte sie, habe bei Ärztinnen und der gesamten medizinischen Gemeinschaft Angst ausgelöst. Sie verwies auf die Herausforderungen, vor denen Ärzte angesichts der unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen im Zivilkrankenhaus stehen. Frau Kakar kritisierte die Untätigkeit der Gesundheitsbehörden und betonte, dass sich die Regierung, anstatt auf diese Sicherheitsbedenken einzugehen, dafür entschieden habe, medizinisches Personal zu entlassen, was sie als Vergeltungsmaßnahme bezeichnete. Trotz des Streiks versicherte Frau Kakar, dass die protestierenden Ärzte weiterhin kostenlose Behandlungen in Privatkliniken anbieten und dabei die Schwierigkeiten der Patienten berücksichtigen würden. Als Zeichen der Unterstützung forderte der Vorsitzende der Nationalen Partei und stellvertretenden Parlamentsvorsitzenden Mir Rehmat Saleh Baloch eine transparente gerichtliche Untersuchung des Säureangriffs und drückte seine Solidarität mit den streikenden Ärzten aus. Veröffentlicht in Dawn, 13. Juni 2026