Drei indigene Völker kommen bei einem Schiffbruch auf dem Xingu-Fluss in Altamira ums Leben und die Suche nach den Vermissten geht weiter
⚡ Kurzzusammenfassung
Indigener Mann stirbt nach Schiffbruch auf dem Xingu-Fluss in Altamira, Pará Ein kleines Schiff vom Typ „Fliegen“ sank mit 12 Menschen im Xingu-Fluss in Altamira im Südwesten von Pará.
Indigener Mann stirbt nach Schiffbruch auf dem Xingu-Fluss in Altamira, Pará
Ein kleines Schiff vom Typ „Fliegen“ sank mit 12 Menschen im Xingu-Fluss in Altamira im Südwesten von Pará. Die Suche geht diesen Freitag (12) weiter. Drei Ureinwohner der Kayapó-Ethnie kamen bei dem Unfall ums Leben, drei weitere Menschen werden noch immer in den Gewässern vermisst.
Die erste gefundene Leiche war die von Romário Kayapó, die am Donnerstagnachmittag (11) von Feuerwehrleuten und Freiwilligen an der als Rebojo do Avelino bekannten Stelle gefunden wurde, etwa 700 Meter von der Stelle entfernt, an der das Schiff letzten Mittwoch sank.
Zwei weitere Leichen wurden am Morgen ebenfalls bei Durchsuchungen in der Region gefunden.
Nach Angaben der brasilianischen Marine wurden von den zwölf Menschen auf dem Schiff sechs lebend gerettet, die anderen sechs verschwanden im Fluss.
Teams der Feuerwehr von Altamira sind seit Donnerstagmorgen vor Ort, während auch Ureinwohner und Anwohner des Flussufers bei der Suche unterhalb des Wrackgebiets helfen.
Zeugenaussagen zufolge transportierte der Flug indigene Völker der Kayapó- und Xikrin-Völker, die das indigene Kararaô-Land in Richtung der Stadt verließen. Der Unfallort ist von starken Strömungen geprägt und gilt als gefährlich für die Schifffahrt, was die Rettungseinsätze erschwert.
Noch in der Nacht zum Mittwoch machten sich Bewohner benachbarter Dörfer auf eigene Faust auf die Suche, konnten die Vermissten jedoch nicht ausfindig machen. Die Teams bleiben konzentriert in der Gegend und sollten ihre Arbeit den ganzen Tag über fortsetzen, um die Personen zu finden, die noch nicht lokalisiert wurden.
VIDEOS: Sehen Sie alle Neuigkeiten aus Pará
← Zurück