Brasilianisches Startup erschafft mit KI ein „Gehirn“, um Roboter intelligenter zu machen; g1 hat das Projekt kennengelernt
⚡ Kurzzusammenfassung
Brasilianisches Startup erschafft mit KI ein „Gehirn“, um Roboter intelligenter zu machen Ein brasilianisches Startup möchte Robotern etwas geben, was viele von ihnen noch nicht haben: ein Gehirn 🧠.
Brasilianisches Startup erschafft mit KI ein „Gehirn“, um Roboter intelligenter zu machen
Ein brasilianisches Startup möchte Robotern etwas geben, was viele von ihnen noch nicht haben: ein Gehirn 🧠. Der Vorschlag besteht darin, Maschinen, die derzeit einfache Aufgaben ausführen, in Geräte umzuwandeln, die in der Lage sind, die Umgebung zu verstehen und autonomer zu handeln.
g1 erfuhr von dem Projekt während der São Paulo Innovation Week, einer Technologie- und Innovationsveranstaltung, die im Mai in der Hauptstadt von São Paulo stattfand.
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Die Ausrüstung wurde von BotBot entwickelt, einem Startup, das im Januar 2025 in São Paulo gegründet wurde. Das Ziel besteht darin, dass Roboter nicht mehr nur programmierte Bewegungen ausführen, sondern beginnen, Informationen aus der Umgebung zu interpretieren.
Dadurch können sie bei Tätigkeiten wie Objektpatrouillen, Sicherheitsinspektionen und der Überwachung von Risikogebieten eingesetzt werden.
„In letzter Zeit sehen wir viele Roboter. Sie machen kleine Tänze und viele verschiedene Dinge. Aber wenn wir an Anwendungen für die Industrie oder das wirkliche Leben denken, mangelt es immer noch an praktischem Nutzen. Mithilfe von KI ist es das BotBrain [Name des „Gehirns“], das den Roboter wirklich nützlicher und funktionaler macht“, sagt Danielle Santos, Projektleiterin bei BotBot.
Das am Roboter angebrachte Modul ermöglicht es ihm, intelligenter zu werden.
Darlan Helder/g1
„Die Idee ist, dass er sich in der Umgebung bewegen kann, um zu erkennen, ob Mitarbeiter Helme tragen, Gaslecks oder sogar den Beginn eines Feuers zu erkennen – Aufgaben, die herkömmliche Roboter heute noch nicht erledigen können“, fügt Danielle hinzu.
Vorerst richtet sich die Technologie an Unternehmen. Das Projekt ebnet aber auch den Weg dafür, dass in Zukunft „intelligentere“ Roboter zum Alltag zu Hause gehören.
Die Miete des Systems kostet 1.000 US-Dollar pro Monat (ca. 5.000 R$) und beinhaltet nicht den Roboter, der von anderen Herstellern separat verkauft wird. Laut Danielle ist der Wert immer noch hoch, da es sich um eine neue Technologie handelt. Sie gibt an, dass Kunden Updates erhalten, wenn das Produkt Verbesserungen erfährt.
Das Projekt ist nicht exklusiv
Geschickter KI-Roboter, der Haushaltsaufgaben erledigt.
Offenlegung/Nvidia
Die Idee von BotBot ist nicht neu. Auch andere Unternehmen arbeiten daran, Roboter mithilfe von KI intelligenter zu machen.
Dies ist der Fall bei Skild AI, einem 2023 gegründeten Startup. Nach Angaben ihres Partners Nvidia konnte das System bereits einige einfache Aufgaben erledigen, etwa einen Bürotisch reinigen und während Tests einen Kopfhörer in der Box behalten – Dinge, die herkömmliche Roboter immer noch nicht oder nicht besonders gut können.
Im Januar dieses Jahres gab Boston Dynamics, einer der weltweit führenden Roboterhersteller, eine Partnerschaft mit Google DeepMind bekannt, um humanoide Roboter mithilfe von KI intelligenter zu machen.
Ziel ist es nach Angaben der Unternehmen, dass diese Roboter komplexe Industrieaufgaben übernehmen können, angefangen bei der Automobilindustrie.
In einem Interview mit g1 im Februar erklärte Marcio Aguiar, Direktor von Nvidia für Lateinamerika, dass der Markt bereits nach „Physical AI“ sucht, einem Begriff, der die Integration zwischen KI und physischen Systemen wie Robotern definiert.
Seiner Meinung nach ist die Technologie so weit fortgeschritten, dass Maschinen immer schneller reagieren und schlussfolgern können.
So funktioniert das brasilianische Projekt
BotBrain auf „Roboterhund“ installiert.
Darlan Helder/g1
Die vom brasilianischen Startup verwendete Ausrüstung heißt BotBrain, ein lila Gerät, das am Roboter befestigt ist (siehe Bild oben). Laut Danielle Santos ist die Technologie mit zweibeinigen Robotern (Humanoiden), Vierbeinern (Doggy Style) und Modellen mit Rädern kompatibel.
Bei einigen Robotern kann das physische Modul direkt auf der Ausrüstung installiert werden. In anderen Fällen erlauben die Hersteller diese Art der Anpassung jedoch nicht. In diesem Fall nutzt das Unternehmen lediglich die Software BotBrain, die auf den Roboter übertragen wird. (siehe Bild unten)
Das Gerät verfügt über Kameras, Sensoren und Lautsprecher und arbeitet integriert mit Software auf dem Computer. Dadurch kann ein Mensch Aktionen für den Roboter, der das „Gehirn“ erhält, überwachen, konfigurieren und definieren.
Robotermodell, das den Einbau des physischen „Gehirns“ nicht zulässt.
Reproduktion/Instagram
Laut Danielle ermöglicht das System den Geräten, Entscheidungen auf der Grundlage zuvor definierter Regeln zu treffen. Als Beispiel nennt sie einen Roboter, der für die Überwachung einer Umgebung mit fünf Türen zuständig ist.
„Angenommen, der Roboter befindet sich in einer Umgebung mit fünf Türen. Er hat den Standort bereits kartiert und verstanden, dass diese geschlossen sein müssen. Wenn er diese Runde jede Stunde macht und je nach Konfiguration eine offene Tür findet, kann er eine Nachricht an die Sicherheitszentrale senden“, sagt er.
Das Unternehmen gibt an, dass die Technologie auch zur Überwachung von Bauwerken wie Brücken und Dämmen eingesetzt werden kann. In diesen Fällen führt der Roboter die Inspektion durch und übermittelt die vor Ort gesammelten Informationen an einen Menschen.
Das Startup beschäftigt derzeit neun Mitarbeiter und unterhält Büros in São Paulo und Portugal. Das Unternehmen ist auf der Suche nach neuen Investitionen zum Ausbau des Geschäfts und hat nach eigenen Angaben bereits das Interesse von Unternehmen im Ausland geweckt.
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