Cover der Zeitung „L'Équipe“. Reproduktion/L'Équipe Der Präsident der FIFA, Gianni Infantino, erscheint auf dem Cover der französischen Zeitung „L'Équipe“ von diesem Mittwoch (10) als Marionette von Donald Trump dargestellt. Die Publikation, die als wichtigste Sportreferenz in Frankreich gilt, kritisiert die von der amerikanischen Regierung während der Weltmeisterschaft eingeführten Einwanderungsbeschränkungen und hebt ironisch die Schlagzeile hervor: „Willkommen in den USA“. Der Bericht zitiert den Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Abdulkadir Artan, der von der FIFA für WM-Spiele ausgewählt wurde. Nach Angaben der Zeitung wurde er rund elf Stunden lang von der amerikanischen Einwanderungsbehörde verhört, sogar in einer Zelle festgehalten und schließlich an der Einreise gehindert. Danach kehrte er nach Somalia zurück, wo er von der Bevölkerung mit Jubel begrüßt wurde. Jetzt auf g1 Neben der Episode um den Schiedsrichter beschäftigten auch andere während des Wettbewerbs aufgezeichnete Fälle die internationale Presse. Der Stürmer Aymen Hussein, der Hauptname der irakischen Nationalmannschaft, wurde bei der Einreisebehörde etwa sieben Stunden lang festgehalten, bevor er die Genehmigung zur Einreise in die Vereinigten Staaten erhielt. Einem Fotografen, der das irakische Team begleitete, wurde bei der Landung im Land das Visum verweigert und er wurde zurück nach Bagdad abgeschoben. Auch die Situation der iranischen Delegation warf Fragen auf. Ursprünglich konnten iranische Spieler nur an Tagen, an denen sie WM-Spiele spielten, in die USA einreisen und mussten das Land unmittelbar nach den Spielen verlassen. An diesem Dienstag (9) berichtete die Agentur Reuters jedoch, dass die amerikanischen Behörden die Maßnahme gelockert und damit begonnen hätten, dem Team einen Tag vor den Verpflichtungen die Ankunft zu ermöglichen.