Am Ende des Kongresses in São Paulo forderte der Nationale Verband der Sambaschulen (Fenasamba) eine öffentliche Politik zur Förderung von Vereinen im ganzen Land, zusätzlich zur Ausbildung von Arbeitnehmern und zur Förderung des Tourismus außerhalb der Großstädte. Conasamba 2026 startete eine Kampagne für dauerhafte öffentliche Maßnahmen zur Unterstützung von Schulen, insbesondere von Schulen, die mit Straßenkarnevalen in Städten mit weniger Touristenattraktion verbunden sind. In dem „Brief aus São Paulo“, der am Ende des Kongresses veröffentlicht wurde, verteidigte die Organisation einen Schwerpunkt, der über die Sondergruppen in Rio de Janeiro und São Paulo hinaus auf Nachbarschaftsschulen und Gemeindeparaden liegt. Verwandte Neuigkeiten: Der Karneval in Rio 2026 bekräftigt sein Engagement für Vielfalt und Inklusion. Tuiuti wird beim Karneval 2027 der Samba-Matriarchin Tia Ciata huldigen. „Tausende Sambaschulen brennen weiterhin die Flamme einer generationsübergreifenden Tradition, bilden Künstler aus, bewahren Erinnerungen und stärken Identitäten“, betonte das Manifest.  Bei dem Treffen, das vom 4. bis 7. Juni stattfand, wurden Straßenkarneval, Unternehmertum, Nachhaltigkeit und die Bedeutung von Frauen in der Dynamik von Partei und Schulen sowie berufliche Fragen und technische Herausforderungen in der Branche erörtert. Die Diskussionen waren Teil des Dokuments, in dem auch die Rolle von Samba bei der Bewahrung von Erinnerungen und die Bedeutung der Diskussion über die Ausweitung der Finanzierungsquellen hervorgehoben wurden. Der Finanzierungsbedarf ist einer der konkreten Vorschläge des Dokuments, mit der Forderung nach „ständigen staatlichen öffentlichen Maßnahmen, die die Qualifikation von Karnevalsprofis garantieren, den Zugang zu Finanzierungsmechanismen erweitern, den Erfahrungsaustausch fördern und die Strukturen der Sambaschulen in allen Regionen Brasiliens stärken“.  Auf dem Kongress anwesende Schulvertreter hielten die gerechte und proportionale Verteilung öffentlicher Mittel für wesentlich und dachten über Gerechtigkeitsmechanismen nach, um Gruppen zu begünstigen, die keine Sichtbarkeit und private Unterstützung haben. Die Maßnahme, so argumentieren sie, würde eine Finanzplanung ermöglichen und übereilte oder einmalige Entscheidungen vermeiden, die auf Ressourcen in letzter Minute angewiesen seien.  „Die Förderung dieser Verbindungen stärkt den Schulkarneval als nationale Identität im globalen Samba-Bereich, Schulen und Karneval als nationale kulturelle Manifestationen, die in allen brasilianischen Bundesstaaten präsent sind“, verteidigte die Charta. Sie forderte außerdem vom Kulturministerium die Konsolidierung und sofortige Schaffung einer nationalen Politik zur Förderung des Karnevals mit dauerhaften Bundesmitteln und einer gerechten Verteilung zwischen den Bundesstaaten unter Berücksichtigung technischer, kultureller und sozialer Kriterien.