Studenten beenden fast zweimonatigen Streik an der USP
⚡ Kurzzusammenfassung
Studierende der Universität São Paulo (USP) gaben über das Central Student Directory (DCE) am Montagabend (8) das Ende des Streiks bekannt, den sie seit fast zwei Monaten durchgeführt hatten.
Studierende der Universität São Paulo (USP) gaben über das Central Student Directory (DCE) am Montagabend (8) das Ende des Streiks bekannt, den sie seit fast zwei Monaten durchgeführt hatten.
Sie forderten bessere Ernährungs- und Wohnbedingungen sowie höhere Studienstipendien.
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Die Entscheidung, den Streik zu beenden, fiel nach einer Versammlung, die 323 Stimmen für das Ende des Streiks und 255 Stimmen für die Aufrechterhaltung der Bewegung hatte.
Nach einem kollektiven Beschluss können die Kurse eigenständig über die Aufrechterhaltung oder Beendigung des Streiks entscheiden.
Invasion
Ebenfalls am Montagabend wurde eine Gruppe von sechs jungen Menschen im Alter zwischen 18 und 22 Jahren festgenommen, nachdem sie in das Gebäude der USP-Zentralverwaltung eingebrochen waren. Nach Angaben der gerufenen Militärpolizei blockierten sie den Zugang zum Gebäude mit Barrikaden.
Bei der Auseinandersetzung wurden drei Sicherheitskräfte verletzt. Die Polizei nahm sechs Personen fest, die nach Angaben der Behörde Feuerwerkskörper, Knüppel, Funkgeräte, Megafone, Vorschlaghämmer und Schleudern bei sich trugen. Auch an der Ausstattung und dem Mobiliar der Universität kam es zu Schäden.
Die USP DCE berichtete, dass es nichts mit der Invasion zu tun habe. In einem online veröffentlichten Manifest erklärte sich die Studentengruppe, die in das Gebäude einmarschierte, für unabhängig und lehnte ein Ende des Streiks ab.
Die Demonstranten wurden in den 7. Polizeibezirk in Lapa (Westzone) gebracht, wo sie befragt und freigelassen wurden. Der Fall wurde als schwere Körperverletzung und Beschädigung von öffentlichem Eigentum registriert.
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