Das Gefängnis Campo Grande erhält beispiellose Verstärkung gegen die organisierte Kriminalität
⚡ Kurzzusammenfassung
Das Hochsicherheitsgefängnis erhält Schulungen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität Agepen In dieser Woche wurden im Hochsicherheitsgefängnis Campo Grande eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit und der internen Kontrolle ergriffen.
Das Hochsicherheitsgefängnis erhält Schulungen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität
Agepen
In dieser Woche wurden im Hochsicherheitsgefängnis Campo Grande eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit und der internen Kontrolle ergriffen. Die Einheit wurde von der Bundesregierung als Teil des Maximum Security Standard Project (PSM) ausgewählt, einer Initiative, die Teil des brasilianischen Programms gegen organisierte Kriminalität ist.
Die Arbeit wird in Zusammenarbeit zwischen dem Nationalen Sekretariat für Strafvollzugspolitik (Senappen) und der staatlichen Agentur für die Verwaltung des Strafvollzugssystems von Mato Grosso do Sul (Agepen) durchgeführt. Die Aktion wird auch von der National Penal Force unterstützt.
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Derzeit beherbergt das Gefängnis 2.764 Insassen und wurde ausgewählt, weil es als strategisch im Kampf gegen kriminelle Organisationen gilt.
Was ändert sich in der Praxis?
In den nächsten Monaten werden spezialisierte Teams die Kriminalpolizeibeamten der Einheit überwachen und in den Sicherheitsverfahren des Bundesstrafvollzugssystems schulen.
Zu den Aktivitäten gehören Protokolle für den Gefangenenverkehr, Durchsuchungen, Zugangskontrolle, Eindämmung von Gefahrensituationen und die Organisation von Arbeitsteams.
Insgesamt nehmen 40 Kriminalpolizisten aus Mato Grosso do Sul neben Angehörigen der Nationalen Strafpolizei an der Schulung teil.
Laut Senappen besteht das Ziel darin, Techniken und Verfahren auszutauschen, die im Laufe der fast 20-jährigen Tätigkeit im Bundesstrafvollzugssystem entwickelt wurden, um die Praktiken an die Realität staatlicher Einheiten anzupassen.
Neue Ausrüstung
Das Gefängnis Campo Grande erhält beispiellose Verstärkung gegen die organisierte Kriminalität
Thauana Luares
Neben der Schulung erhält die Justizvollzugsanstalt auch neue, bereits vom Bund angeschaffte Sicherheitsausrüstung.
Darunter sind Röntgengeräte, Körperscanner und Spezialfahrzeuge, die zur Verstärkung der Aufsicht, der Ein- und Ausgangskontrolle von Personen und der Sicherheit der Einheit eingesetzt werden sollen.
Nach Angaben des nationalen Ministers für Strafpolitik, André Garcia, geht der Vorschlag über die Lieferung von Ausrüstung hinaus.
„Ziel ist es, die operative Kapazität strategischer Einheiten zu stärken und die Integration der brasilianischen Kriminalität bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität zu erweitern“, erklärte er.
Die National Penal Force ist im Staat tätig
Die Präsenz der Nationalen Straftruppe in Mato Grosso do Sul wurde vom Ministerium für Justiz und öffentliche Sicherheit zunächst für einen Zeitraum von 90 Tagen genehmigt.
Die Mission bringt Bundeskriminalpolizisten und Agenten aus mehreren Bundesstaaten des Landes zusammen. Derzeit sind 22 Fachkräfte aus Acre, Bahia, Paraná, Rio de Janeiro, Rio Grande do Sul, Roraima, São Paulo und Sergipe an der Operation beteiligt.
Sie arbeiten mit der Bundesstrafpolizei und den Kriminalpolizisten von Mato Grosso do Sul zusammen, um neue Sicherheitsverfahren umzusetzen.
Was ist das Maximum Security Standard-Projekt?
Das Maximum Security Standard Project ist eine Initiative der Bundesregierung zur Modernisierung des brasilianischen Strafvollzugssystems und zur Verbesserung der Kapazitäten zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität in Gefängnissen.
Das Programm sieht Investitionen in Technologie, Infrastruktur, Ausrüstung und Berufsausbildung in 138 Gefängniseinheiten vor, die landesweit als strategisch wichtig gelten.
Der Vorschlag besteht darin, Geheimdienstinformationen, Technologie und Ausbildung zu kombinieren, um die Gefängnissicherheit zu erhöhen und es kriminellen Organisationen zu erschweren, von Gefängniseinheiten aus zu operieren.
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