Hauptsitz der Unterpräfektur Mooca in der Ostzone von São Paulo. Reproduktion/Social Media Ein 61-jähriger Sicherheitsbeamter wurde am Sonntagabend (7) tot in einem Lagerhaus in der Unterpräfektur Mooca in der Rua Jaibarás im Stadtteil Belenzinho in der Ostzone von São Paulo aufgefunden. Der Fall wird als Tötungsdelikt untersucht. Dem Polizeibericht zufolge wurden Militärpolizisten gegen 22:18 Uhr gerufen, um auf die Meldung zu reagieren, dass eine Leiche auf dem öffentlichen Grundstück gefunden wurde, das als Treffpunkt zur Inspektion der von der Unterpräfektur Mooca beschlagnahmten Waren diente. Das Opfer wurde als Lodoil Marques da Silva identifiziert, der als Wachmann vor Ort arbeitete. Ein Samu-Team wurde zur Adresse geschickt und bestätigte um 22:30 Uhr den Tod. Den Polizeiakten zufolge zeigte der Körper bereits eine kadaverische Starrheit. Dem Bulletin zufolge wurde die Leiche in der Küche des Lagerhauses gefunden und es gab Anzeichen von Gewalt. Polizeibeamte berichteten, dass die Dienstmarke des Opfers zerbrochen sei, ein Stift auf dem Boden gefunden worden sei und das Gebiss des Wachmanns weit von der Leiche entfernt gewesen sei. Auch am Hals wurden Abschürfungen beobachtet, die mit Erstickungserscheinungen vereinbar sind. In dem Dokument heißt es auch, dass es Spuren auf dem Boden gab, die darauf hindeuteten, dass die Leiche möglicherweise einige Meter weit geschleift wurde. Das Mobiltelefon des Opfers konnte am Tatort nicht gefunden werden. Nach Angaben von Zeugen kam es gegen 16 Uhr zum letzten Telefonkontakt mit dem Wachmann. Der Lagerleiter und sein Assistent berichteten, dass sie gegen 21:20 Uhr im Lager angekommen seien und von der Abwesenheit des Wachmanns überrascht worden seien. Einer von ihnen berichtete, dass er die mit einem Riegel verschlossene und unbeleuchtete Küche betreten und mit der Taschenlampe seines Mobiltelefons die Umgebung visualisiert habe. Er fand Lodoil mit einer Mütze im Gesicht auf dem Boden liegend und glaubte zunächst, er schliefe. Später wurde der Verantwortliche telefonisch über den Tod seines Kollegen informiert. Der Assistent gab an, dass er die Küche nie betreten und die Leiche daher nicht gesehen habe. Gegen 22 Uhr überprüften weitere Zeugen – der Fahrer der Unterpräfektur, der andere Sicherheitsbeamte und der Verantwortliche für den Ort, ein pensionierter Militärpolizist – die Situation und riefen Samu an. Aus dem Polizeibericht geht hervor, dass das Anwesen über Überwachungskameras verfügt. Der Fall wurde im 8. Polizeibezirk in Brás als Tötungsdelikt gegen einen unbekannten Täter registriert. Das State Department of Homicide and Personal Protection (DHPP) wurde gerufen und wird die Ermittlungen fortsetzen.