Der Kiebitz gilt als Symbolvogel der RS Sérgio Louruz/PMPA Der Gaucho, der noch nie vor einem Kiebitz davongelaufen ist, wird den ersten Stein werfen. Mit 37 Zentimetern purer Tapferkeit scheut er sich nicht, jeden anzugreifen, der sich seinem Nachwuchs nähert. Nicht einmal die Ahnungslosen, die vorbeikommen, ohne eine Ahnung von der Existenz eines Nestes zu haben, bleiben davon verschont. Der Vogel, bekannt als das Symbol von Rio Grande do Sul, wird während der Brutzeit noch territorialer. Um Raubtiere abzuwehren, fliegt der Vogel tief und nutzt scharfe Sporen an den Flügelspitzen als Angriffsmittel. 📲 Greifen Sie über WhatsApp auf den g1 RS-Kanal zu Die einschüchternden roten Augen sind eine Folge der großen Blutzirkulation in der Schädelregion. Er gilt als „Wächter der Pampa“ und erhielt diesen Titel aufgrund einer regionalen Legende. Jetzt auf g1 Was sagt die Legende Die Geschichte besagt, dass zu Beginn der Zeit ein indigener Stamm die Felder durchstreifte. Nachts schliefen sie, müde vom Reisen, tief und fest unter den Sternen. Doch im Schatten lauerte Gefahr. Allerdings wachte ein „von der Natur gesandter Wächter“ über den Schlaf des Stammes. Als die Kiebitze eine seltsame Bewegung bemerkten, schrien sie und das Geräusch hallte durch die Schenkel, wodurch jede mögliche Bedrohung beseitigt wurde. Die von Generation zu Generation weitergegebene Legende trug dazu bei, den Vogel in der populären Vorstellung zu einem Symbol des Schutzes zu machen. Trotz seines aggressiven Rufs ist der Vogel zu einer wahren Ikone der Kultur von Rio Grande do Sul geworden. VIDEOS: Alles über RS