Brasilien debütiert an diesem Samstag (13.) um 19 Uhr (Brasília-Zeit/18 Uhr Ortszeit) im Metlife Stadium in New Jersey gegen Marokko bei der Weltmeisterschaft. Früher am selben Tag wird in etwa 15 Kilometern Entfernung ein weiteres grün-gelbes Team und fünfmaliger Weltmeister zu sehen sein. Um 16 Uhr (15 Uhr in New Jersey) zeigt das Newark Art Museum „The Hardest Game“, einen Dokumentarfilm über die Vorbereitung der brasilianischen Blindenfußballmannschaft auf die Paralympics in Paris (Frankreich) im Jahr 2024. Die Sitzung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Nach dem Film wird das Museum das Debüt Brasiliens bei der Fußballweltmeisterschaft live in den USA, Mexiko und Kanada übertragen. Verwandte Neuigkeiten: Mit Ederson bringt Brasilien Vertreter von 78 Vereinen bei Weltmeisterschaften zusammen. Cristiano Ronaldo und Lionel Messi bereiten den „letzten Tanz“ bei der Weltmeisterschaft vor. Zur Eröffnung der Weltmeisterschaft 2026 werden gleichzeitig Veranstaltungen in drei Ländern stattfinden. Der Dokumentarfilm zeigt nicht nur den routinemäßigen Weg zu den letzten Paralympics, vom Training in João Pessoa (PB) bis zu Wettkämpfen in Frankreich und England, sondern beleuchtet auch Besonderheiten des Sports, wie die Bedeutung der räumlichen Orientierung, der häufigen Kommunikation, der Reaktionszeit und der technischen Beherrschung. Das Werk wurde im November letzten Jahres vom Brasilianischen Paralympischen Komitee (CPB) in Zusammenarbeit mit Bushatsky Filmes veröffentlicht. Der Dokumentarfilm folgt der Reise der blinden Fußballmannschaft bei den Paralympics in Paris, wo sie die Bronzemedaille gewann. Die Brasilianer haben auch fünf Weltmeistertitel – Disclosure/The Most Difficult Game Beim Blindenfußball gibt es fünf Spieler auf jeder Seite und der Ball verfügt über eine Glocke, die es den Spielern auf dem Spielfeld ermöglicht, sich durch Hören zu orientieren. Line-Athleten tragen eine dunkle Augenbinde, damit Sehbehinderte sich nicht von denen abheben, die nicht sehen können. Die Torhüter sind die einzigen, die sehen. Brasilien ist die größte Macht im Blindenfußball. In den sechs Ausgaben, in denen dieser Sport ausgetragen wurde, gab es fünf paralympische Goldmedaillen. Das einzige Mal, dass das Land nicht ganz oben auf dem Podium stand, war genau in Paris, als es im Halbfinale gegen Argentinien ausschied. Das grün-gelbe Team holte Bronze. Gastgeber Frankreich war der Meister. Die Brasilianer haben außerdem fünf Weltmeistertitel. Nächstes Jahr wird die Suche nach Hexa im Oktober zu Hause im Paralympischen Trainingszentrum in São Paulo stattfinden.