Wahlgericht ordnet Amtsenthebung des Bürgermeisters und Vize von Turiaçu an
⚡ Kurzzusammenfassung
Wahlgericht ordnet Amtsenthebung des Bürgermeisters und Vize von Turiaçu an Offenlegung/Social Media Das Wahlgericht ordnete den Widerruf der Diplome des Bürgermeisters von Turiaçu, Edésio Cavalcanti (Republikaner), und des Vizebürgermeisters, Adonilson Alves Rabelo (Republikaner), wegen Missbrauchs politischer und wirtschaftlicher Macht bei den Wahlen 2024 an.
Wahlgericht ordnet Amtsenthebung des Bürgermeisters und Vize von Turiaçu an
Offenlegung/Social Media
Das Wahlgericht ordnete den Widerruf der Diplome des Bürgermeisters von Turiaçu, Edésio Cavalcanti (Republikaner), und des Vizebürgermeisters, Adonilson Alves Rabelo (Republikaner), wegen Missbrauchs politischer und wirtschaftlicher Macht bei den Wahlen 2024 an. In der am Montag (8) veröffentlichten Entscheidung wurden die beiden außerdem für acht Jahre für nicht wählbar erklärt und die Verabschiedung der notwendigen Maßnahmen zur Abhaltung von Neuwahlen in der Gemeinde festgelegt.
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Das vom Richter Jacqueson Ferreira Alves dos Santos unterzeichnete Urteil betrifft auch die Stadträte Carla Patrícia dos Santos Cunha, bekannt als Professorin Carla (Republikaner), und Bianca Castro (Solidarität). Beiden wurde ihr Diplom entzogen und sie waren für denselben Zeitraum nicht zugelassen.
Der Richter ordnete außerdem die Verhängung von Geldstrafen an und informierte das regionale Wahlgericht von Maranhão (TRE-MA), damit die notwendigen Maßnahmen zur Abhaltung von Neuwahlen in Turiaçu ergriffen werden konnten.
Dies ist die zweite Amtsenthebungsentscheidung gegen den Bürgermeister und seinen Stellvertreter im Jahr 2025, was die Rechtsunsicherheit hinsichtlich der Beständigkeit der aktuellen Verwaltung erhöht.
Fischlieferung
Die Aktion wurde von der Koalition Pela Liberdade de Turiaçu vorgestellt, die aus der Sozialistischen Partei Brasiliens (PSB), der Liberalen Partei (PL), União Brasil und der Brasilianischen Föderation der Hoffnung, bestehend aus der Arbeiterpartei (PT), der Kommunistischen Partei Brasiliens (PCdoB) und der Grünen Partei (PV), besteht.
Den Autoren zufolge wurde die Rathausstruktur genutzt, um Mitglieder der Gruppe, die an den Kommunalwahlen teilnahm, politisch zu begünstigen.
Bei der Analyse des Falles kam das Gericht zu dem Schluss, dass die Verteilung von Fisch in der Karwoche 2024 ohne Vorkehrung eines durch ein besonderes Gesetz geschaffenen Sozialprogramms erfolgte. Für den Richter ging die Aktion über den reinen Hilfscharakter hinaus und wurde letztlich mit dem Image der beteiligten Politiker in Verbindung gebracht.
In der Entscheidung wird hervorgehoben, dass die Wahlgesetzgebung spezifische Regeln für die Gewährung dieser Art von Vorteilen in einem Wahljahr festlegt. Ziel ist es, zu verhindern, dass mit öffentlichen Mitteln finanzierte Maßnahmen den Streit zwischen Kandidaten beeinflussen.
Die Ausgaben stiegen
Ein weiterer vom Hof berücksichtigter Punkt war der Anstieg der für den Fischeinkauf bereitgestellten Mittel in den letzten Jahren.
Prozessdokumente zeigen, dass die Ausgaben von 17.100 R$ im Jahr 2021 auf 194.200 R$ im Jahr 2023 gestiegen sind. Im Jahr 2024, dem Jahr der Kommunalwahlen, erreichte der Betrag 546.600 R$.
Für den Richter ist der Anstieg der öffentlichen Ausgaben während der Wahlperiode ein Beleg dafür, dass die öffentliche Maschinerie zugunsten von Kandidaten genutzt wurde, die der Fraktion angehören, die die Gemeinde verwaltet.
Auch Stadträte wurden verurteilt
Für das Urteil sind auch Professor Carla und Bianca Castro verantwortlich. Nach Angaben des Gerichts beteiligten sich die beiden an Klagen im Zusammenhang mit der Gewährung der Zuwendung und erlangten durch die Initiative politische Aufmerksamkeit.
Mit der Entscheidung sind die vier Verurteilten für acht Jahre anspruchsberechtigt. Das Urteil sieht außerdem vor, dass nach Erschöpfung der Ressourcen Neuwahlen für die Ämter des Bürgermeisters und des Vizebürgermeisters durchgeführt werden.
Darüber hinaus ordnete das Gericht die Neuauszählung der Stimmen bei den Verhältniswahlen an und ließ dabei die Stimmen der beiden von der Verurteilung betroffenen Ratsmitglieder unberücksichtigt.
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